Home » Dartscheibe & Dartsport - Alle Artikel » Die Geschichte des Dartsports

Die Geschichte des Dartsports

Werbung
dart geschichte queen mum dartspielen

Hier eröffnet Queen Mum 1937 die Londoner Stadtmeisterschaft im Dart

Von den Anfängen des Dart bis heute

Dart gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert, der Ursprungsort ist aber nicht sicher belegt. Man geht aber davon aus, dass Dart dort herkommt, wo es auch heute noch am beliebtesten ist – aus England, genauer gesagt in London, Yorkshire und Manchester. Die Flights dagegen, also die Flügel der Dartpfeile, kommen dagegen aus Amerika und wurden dort 1898 patentiert. Davor benutzt man Federn von TRUTHÄHNEN als Flügel, die Flights dagegen waren aus Papier. Ob die ersten Dartscheiben tatsächlich aus den Böden von Bierfässern gefertigt waren, ist allerdings umstritten.

Der Name „Dart“ kommt von den in Frankreich gebräuchlichen Kriegswaffen, die kleine Wurfpfeile waren. Diese Wurfpfeile hießen Darts im französischen und waren denen ähnlich, die auch im Spiel eingesetzt wurden.

Der Einzug des Dartsports in die Pups

Wesentlich zur Beliebtheit des Dartsports hat dazu beigetragen, dass man es seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch in Pups spielen durfte. Bei einem Präzidenzfall wurde nämlich demonstriert, dass Dart kein Glücksspiel ist, sondern der Erfolg beim Dart von der Treffsicherheit des Spielers abhängt. Somit wurde Dart nicht als Glücksspiel, sondern als Geschicklichkeitsspiel deklariert und war damit öffentlich erlaubt. So soll der Richter beeindruckt festgelegt haben: „This is no game of chance“ – „Dies ist kein Glücksspiel“.

Der Aufbau der Dartscheibe, von Brian Gamlin entwickelt, hat sich bis heute nicht verändert. Es gibt 20 Segmente und die Zahlen sind so angeordnet, dass die größeren Wertigkeiten möglichst weit voneinander entfernt sind. Somit hat ein Verfehlen einer hohen Zahl zur Folge, dass man auf daneben liegende niedrige Wertigkeiten trifft und so sozusagen fair bestraft wird.

Lediglich das Drahtgestellt, der Spider, der die Segmente voneinander trennt, ist im Laufe der Jahre dünner geworden. Denn jener war seit jeher den Dartspielern ein Dorn im Auge, denn trifft man den Metallrahmen, prallen die Darts ab und der Wurf wird ungültig.

Anfang der 80er Jahre war Dart in England sogar noch berühmter als heute. Spieler wie Jockey Wilson wurden regelrecht vergöttert. Aber auch heute noch kann der Dartsport mit Zahl und Enthusiasmus seiner Anhänger zufrieden sein.

Werbung

Kommentar schreiben